„O-Ton“: Die Personen hinter productware im Interview

„O-Ton“: Die Personen hinter productware im Interview


In unserer Reihe der Mitarbeiter-Interviews stellen wir nach und nach KollegInnen aus unterschiedlichen Abteilungen vor. Die MitarbeiterInnen erzählen von ihrem Weg zu productware, geben Einblick in ihre Tätigkeitsbereiche und auch mal ein klein wenig in ihr Privatleben. Viel Spaß beim Lesen und Kennenlernen!

Herr Jilg berichtete heute von seinen letzten 20 Jahren bei productware und wie er seine Träume ernst nahm, um immer wieder spektakuläre Landschaften und Länder per Fahrrad und auf Schusters Rappen zu erobern. Herr Jilg, Sie durften dieses Jahr ein großes Jubiläum bei productware feiern. Wie sind Sie damals auf das Unternehmen aufmerksam geworden und was genau machen Sie bei productware?
Ja, ich bin seit Mai tatsächlich schon 20 Jahre im Unternehmen. Das hätte ich mir damals nie vorstellen können. Und das natürlich nicht wegen productware, sondern weil ich mich selbst als sehr freiheitsliebenden Individualisten, etwas im Abseits des Zeitgeistes bezeichnen würde. Meine große Leidenschaft war und ist das Reisen mit dem Fahrrad. Ich habe immer die Freiheit genossen, zu reisen wann, wohin und wie lange ich wollte und Arbeitsstellen eigentlich immer nur als Zwischenlösung gesehen, um meine Reisekasse wieder aufzufüllen. Ich habe mich vor 20 Jahren auf eine klassische Zeitungsannonce bei productware beworben und meine Bewerbung natürlich auch mit dem Fahrrad persönlich vorbeigebracht. Seitdem arbeite ich in der Mechanik und montiere verschiedenste Baugruppen in Gehäuse. Zwischenzeitlich helfe ich auch mal im Prüffeld mit aus. 

In welchen Bereichen waren Sie vor productware tätig?
Nach meiner Ausbildung als KFZ-Elektriker habe ich eine interne Schulung zum Elektrogerätemechaniker gemacht (die heutige korrekte Bezeichnung wäre wohl Mechatroniker). Ich habe dann aber nicht ausschließlich immer in diesem Bereich gearbeitet, sondern mich zwischen meinen Reisen auch mal „ausgetobt“, u.a. in einer Gärtnerei und Großbäckerei. Meist habe ich zwei Jahre gearbeitet und habe dann wieder ein Jahr mit dem Fahrrad die Welt entdeckt.

Wohin haben Ihre Reisen mit dem Fahrrad Sie bisher geführt?
Besonders die grandiosen Naturlandschaften des hohen Nordens forderten mich öfter zu ausgedehnten Fahrradtouren durch Skandinavien und Island heraus. Meine längste Reise führte mich ein Jahr  lang durch Hawaii, die Südsee und Neuseeland.

Woran erkennt man Ihren Arbeitsplatz sofort?
Zuallererst erkennt man, ob ich in der Firma bin, daran, dass mein Fahrrad vor der Türe steht – bei Wind und Wetter (nur bei starkem Glatteis würde ich auf die Idee kommen, die öffentlichen Verkehrsmittel für die 12 km zu nutzen). An meinem Arbeitsplatz selbst habe ich viele Postkarten und Wandkalender, also alles eher bunt. 

Beschreiben Sie productware in drei Worten!
Sympathisch, menschlich und fahrradfreundlich.

Was bereitet Ihnen bei der Arbeit besonders Freude bzw. auf was sind Sie besonders stolz?
Ich bin sehr froh, in einem handwerklichen Beruf tätig zu sein. Es ist mir wichtig, am Ende des Tages ein sichtbares, konkretes Ergebnis in den Händen zu halten und es macht mich zufrieden zu sehen was und wieviel ich geschafft habe. Ich habe den Anspruch an mich selbst „meine Baugruppen“ möglichst fehlerfrei zu montieren und wenn ich dann keine Reklamationen bearbeiten muss, bin ich auch ein bisschen stolz.

Was gefällt Ihnen bei productware besonders gut?
Ich war einer der ersten Männer, der bei productware in Teilzeit tätig ist. Ich schätze die Flexibilität der Firma in Bezug auf verschiedenste Arbeitszeitmodelle und auch die Möglichkeiten unkonventionellere Wege gehen zu können. Productware bietet dadurch eine sehr hohe und unbezahlbare Lebensqualität.

Lieber Herr Jilg, danke für diesen persönlichen Einblick und das sehr interessante Gespräch!

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