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productware investiert erneut in die THT-Löttechnologie und installiert „modula wave“-Hohlwellen-Lötsystem von Kirsten Soldering

Neues Hohlwellen-Lötsystem stärkt und verbessert die Qualität und die Produktionsprozesse beim automatisierten Wellenlöten von THT-Bauteilen

productware untermauert ihren Einsatz für höchste Lötqualität bei stabilen und jederzeit reproduzierbaren Lötprozessen durch Investition in ein „modula wave“-Hohlwellen-Lötsystem des Schweizer Herstellers Kirsten. Mit dem Erwerb und der Inbetriebnahme dieser hochmodernen Hohlwellen-Lötanlage schafft productware die Voraussetzung für weitere Qualitätsverbesserungen beim automatisierten Wellenlötprozess von THT-Bauteilen.

Die Modularität dieser Lötanlage gewährt nicht nur mehr Freiheiten bei der Programmierung der einzelnen Lötparameter, sondern garantiert auch eine sehr große Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen technischen Ansprüche der zu verlötenden Bauteile und Applikationen. Zudem bietet sie eine schier unendliche Variationsmöglichkeit im Prozessablauf. Die extrem hohe Fließgeschwindigkeit von bis zu 1,25 Meter/Sekunde der dynamischen Jet-Wave-Hohlwelle und eine Pumpenleistung von maximal 295 kg/min. bringen trotz sehr kurzer Kontaktzeiten viel Wärme und einen hohen, schnellen Wärmeintrag in die Lötstelle. Sie sorgen somit für besten Durchstieg bei gleichzeitig geringer Wärmebelastung der Bauteile selbst, verbunden mit einem hervorragendem Lötergebnis.

„Die besondere Stärke des modula wave-Lötsystems liegt im modularen Aufbau. Die Anlage besteht aus einzelnen autarken Modulen: einem Einlaufband, einem Fluxermodul, zwei Vorheizmodulen mit Konvektion und Quarzstrahlern, sowohl für Ober- und Unterseite, einem Jet-Wave-Hohlwellen-Lötmodul und einer Auslaufzone. Der Prozess kann in jedem einzelnen Modul unabhängig voneinander programmiert und angepasst werden. Das ist einer der entscheidenden Vorteile gegenüber unserer bisherigen Kirsten Hohlwellen-Lötanlage“, erklärt Herbert Schmid, Geschäftsführer der productware. „Die bauartbedingten und konstruktiven Vorzüge einer Hohlwellenanlage gegenüber einer herkömmlich erzeugten Lötwelle sind ja seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt und werden von uns sehr geschätzt. Dementsprechend kam für uns als Ersatzinvestition letztendlich nur wieder ein Hohlwellen-Lötsystem in Frage.“

Der Wellenantrieb der Lotpumpe arbeitet elektromagnetisch ohne jegliche bewegten Teile. Das sichert einen schnellen Zinnfluss in Verbindung mit einer hohen Energiedichte bei geringer Wärmebelastung der Bauteile und der Baugruppe selbst. Der Zinnfluss der Hohlwelle ist elektronisch geregelt und somit sehr konstant. Die Welle lässt sich bis zu einer Höhe von 55 mm sehr genau justieren. In Verbindung mit entsprechenden Lötmasken ist es somit möglich, geeignete Applikationen, die vorher auf der Selektiv-Lötanlage bearbeitet werden mussten, wieder zur Welle zurückzubringen. Dies kann wiederum die Wirtschaftlichkeit verbessern.

„Die einzigartige Funktionsweise des modula wave-Lötsystems ist somit für alle Anforderungen der sehr anspruchsvollen und vielschichtigen Wellenlötapplikationen sowie für die Low/Middle Volume/High-Mix ausgerichtete Infrastruktur der productware bestens geeignet“, so Herbert Schmid.


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