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productware erweitert THT-Produktion um eine Selektiv-Lötanlage mit Beladeshuttle zur Automatisierung des Handlötbereichs

Stabiler und reproduzierbarer Selektiv-Lötprozess steigert die Lötqualität an den Stellen, die mit einem Wellenlötprozess nicht mehr kontaktiert und benetzt werden können

Mit der Investition in ein CUBE.460-Selektiv-Lötsystem des Herstellers Inertec betont die productware ihren Einsatz für höchste Lötqualität bei stabilen und jederzeit reproduzierbaren Lötungen. Mit dem Erwerb der Selektiv-Lötanlage schafft productware die Voraussetzungen für die Automatisierung des Handlötbereichs. Die Lötanlage bietet nicht nur mehr Freiheiten beim Leiterplattendesign, sondern erhöht durch maschinell hergestellte Lötverbindungen auch die Produktqualität.

Laut Thomas Faust, Gruppenleiter THT der productware, liegt die besondere Stärke des CUBE.460-Selektiv-Lötsystems in der hohen Flexibilität durch zwei getrennte Lötmodule. Diese sind mit unterschiedlich großen Düsen oder mit einer kleinen Lötwelle und einer Düse bestückbar. Geeignete Lötapplikationen vorausgesetzt, sorgt diese Doppelmodulvariante mit programmgesteuertem Hub für eine erhebliche Durchsatzsteigerung.

Die Maschine ist mit zentraler Unterheizung und einer sehr leistungsfähigen Oberheizung ausgestattet. Diese „fährt“ mit dem Lötgut mit, so dass sich das Lötgut während des gesamten Lötprozesses nicht abkühlt. Relevant ist das insbesondere für die Lötqualität, wenn die Lötzeiten hoch bzw. die zu verlötenden Massen sehr groß sind.

Der für Selektivlötanlagen sehr große Tiegelinhalt von 50 kg Lötzinn und die besonders auf gute Wärmeleitfähigkeit konstruierten Lötdüsen garantieren einen hohen Wärmefluss hin zur Lötstelle. Ein guter Durchstieg des Lötzinns lässt sich somit auch bei großen, schweren und stark wärme-abstrahlenden Bauteilen und Abschirmblechen jederzeit realisieren.

„Die relativ einfache Programmerstellung, die benutzerfreundliche Bedieneroberfläche und die gute Zugänglichkeit für Wartungs- und Servicearbeiten runden das Bild positiv ab“, ergänzt Thomas Faust. „Die Maschine ist dadurch für alle Anforderungen der sehr vielschichtigen Kundschaft und auf die Low/Middle Volume/High-Mix ausgerichtete Infrastruktur der productware bestens geeignet.“


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