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Fünfter Technologietag von productware

Internet der Dinge, Kostenaspekte bei Leiterplattentechnologien und IPC-Richtlinien im Fokus

productware hat am 12. Oktober 2016 ihren fünften Technologietag durchgeführt. Renommierte Gastredner wie Steffen Braun, Regional Application Manager und Harald Reichert, Field Application Engineer, beide von EBV Elektronik, Stefan Keller, Leiter Produktmanagement, Würth Elektronik, und Dr.-Ing. Thomas Ahrens, Geschäftsführender Gesellschafter von Trainalytics, referierten über das Internet der Dinge, über aktuelle Leiterplattentechnologien – vor allem unter Kostengesichtspunkten und darüber, welche IPC-Richtlinienwerke und Normungssysteme es gibt. Zudem informierte die productware über die Ausweitung ihres Dienstleistungsangebot um reine Flying-Probe-Tests, die erweiterten Reparaturmöglichkeiten durch ein professionelles Rework-System und die Investition in eine Selektiv-Lötanlage zur Automatisierung des Handlötbereichs.

„Mit über 40 Teilnehmern wurden unsere Erwartungen übertroffen und ein neuer Teilnehmerrekord erreicht“, freut sich Herbert Schmid, Geschäftsführer der productware. „Mit interessanten Fachvorträgen zu aktuellen Themen, Firmenrundgang und der Möglichkeit zum Networking bot der Technologietag den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm. Insbesondere der hessische Abend am Vorabend der Veranstaltung ermöglichte den ungezwungenen Erfahrungsaustausch in der urigen Atmosphäre einer typisch hessischen Apfelweinwirtschaft.“

Themen am Puls der Zeit

Eingeleitet wurde der diesjährige Technologietag von Steffen Braun und Harald Reichert mit dem Thema „IoT for a smarter world“. Steffen Braun zeigte die Trends im Bereich der „Wireless Connectivity“ auf und Harald Reichert berichtete über Cloud Connectivity und gab eine Übersicht über Embedded-Plattformen.

Stefan Keller schilderte in seinem Vortrag „Aktuelle Leiterplatten-Technologien –
vor allem unter Kostengesichtspunkten“ den Stand der Technik, wie die verschiedenen Preisunterschiede bei Leiterplatten zustande kommen und worauf Entwickler schon in der Designphase achten sollen, um die Leiterplatten so preiswert wie möglich zu gestalten.

Matthias Hunkel, Betriebsleiter und Prokurist der productware, nutzte den Technologietag, um über Neuheiten des Unternehmens zu informieren. Dazu gehören die Ausweitung des Dienstleistungsangebots um reine Flying-Probe-Tests sowie erweiterte Reparaturmöglichkeiten durch ein professionelles Rework-System. Mit diesem System können Bauteile automatisch entlötet, neu platziert und wieder gelötet werden. Das Rework-System verkürzt Reparatur- und Durchlaufzeiten und gewährleistet durch sein Closed-Loop-Verfahren einen sicheren Reparaturprozess. Reine Reparaturdienstleistungen sind ebenfalls möglich. Mit der Investition in eine Selektiv-Lötanlage schafft productware die Voraussetzungen zur Automatisierung des Handlötbereichs. Die Lötanlage bietet nicht nur mehr Freiheiten beim Leiterplattendesign, sondern erhöht durch maschinell hergestellte Lötverbindungen auch die Produktqualität.

Im letzten Vortrag des Tages „Wer hat Angst vor IPC-Standards? – Einstieg an den Schlüsselstellen von Elektronikentwicklung und –fertigung“ stellte Dr.-Ing. Thomas Ahrens IPC-Richtlinienwerke und Normungssysteme vor. Er zeigte auf, dass die IPC-Richtlinien national und international eingesetzt werden und weltweit als anerkannter Standard gelten. Dr.-Ing. Ahrens verdeutlichte, dass Normen wichtig und nützlich sind, z. B. wenn es darum geht, ein gemeinsames Verständnis für Sachverhalte zu erzeugen oder Anforderungen an Produkte nachvollziehbar zu vereinbaren. Es ist wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen, um einen effektiven Einsatz der Richtlinien zu erzielen. Ein Beispiel für IPC-Richtlinien ist die IPC-A-610. Sie enthält umfangreiches Bildmaterial, Texte, Tabellen usw. für die Festlegung der Abnahmekriterien elektronischer Baugruppen (bestückte und gelötete Baugruppen). Dieses Dokument ist inzwischen für viele Anwender weltweit zu einem unentbehrlichen Werkzeug in der täglichen Arbeit geworden.

Positive Resonanz der Teilnehmer und Referenten

Armin Muth, Head of Production and SCM, Precitec Optronik GmbH, zieht ein positives Fazit: „Dieses sehr gut organisierte Event spiegelt das professionelle und strukturierte Vorgehen von productware wieder. Das Unternehmen ist Neuerungen aufgeschlossen und steht Kunden sowie Lieferanten souverän zur Seite, was auch die thematisch breit gefächerten, interessanten und gut präsentierten Vorträge zeigen. I-Tüpfelchen war der hessische Abend in entspannter und lockerer Atmosphäre. Ich freue mich jetzt schon auf den 6. Technologietag bei productware in Dietzenbach.“

„Der Kundentag von productware ist für mich eine vorbildliche Art der Kundenbetreuung mit Mut und Selbstvertrauen. Die Kunden nutzten die Gelegenheit, ihre Erwartungen zu äußern. Mir hat dabei der offene und partnerschaftliche Umgang sehr gefallen. Mit diesem „Ohr an die Schiene“ konnte ich zum Beispiel fragen: Sollen wir Wissen zur Selbsthilfe vermitteln, oder sollen wir punktuell beraten, wo Expertenwissen gebraucht wird? Der Kundentag war eine gute Gelegenheit zu zeigen, wo und wie Know-how zur Entwicklung, Fertigung und Prüfung von Leiterplatten und Baugruppen verteilt ist, damit jeder die passende Unterstützung bei seinen Aufgaben finden kann“, resümiert Dr.-Ing. Thomas Ahrens, Geschäftsführender Gesellschafter von Trainalytics.

„Die Teilnehmer begrüßten insbesondere die entspannte Atmosphäre während des Technologietags. Sie konnten ausgiebig diskutieren und Erfahrungen mit Branchenkollegen und Dozenten austauschen. Das generelle Feedback und die positive Resonanz auf unseren fünften Technologietag bekräftigen uns in der Fortsetzung dieses Informationsangebots“, fasst Marco Balling, Geschäftsführer der productware zusammen. „Wir freuen uns auf den nächsten productware Technologietag.“


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